Haartyp erkennen – ganz einfach

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Jedes Haar ist anders. Um die passende Pflege zu finden, lohnt sich ein genauer Blick – nicht nur auf „trocken“ oder „fettig“, sondern auch auf Dicke, Porosität, Kopfhaut und Lockenstruktur. Mit diesen vier einfachen Tests findest du deinen Haartyp.

1Haardicke – fein, normal oder dick?

  • Feines Haar: einzelne Haare kaum spürbar, schnell platt, wenig Volumen
  • Normales Haar: gut spürbar, aber nicht drahtig
  • Dickes Haar: fühlt sich kräftig an, oft widerspenstig, viel Volumen

Test: Nimm ein einzelnes Haar zwischen die Finger. Kaum spürbar = fein, spürbar = normal, deutlich fühlbar = dick.

2Porosität – wie gut nimmt dein Haar Feuchtigkeit auf?

  • Niedrig: Wasser perlt ab, Produkte ziehen schlecht ein
  • Mittel: Pflege wird gut aufgenommen
  • Hoch: saugt alles auf, wirkt oft trocken und frizzig

Test: Lass ein sauberes Haar in ein Glas Wasser fallen. Bleibt oben = niedrig, sinkt langsam = mittel, sinkt schnell = hoch. Der Test gibt nur eine grobe Orientierung.

3Kopfhaut – trocken, normal oder fettig?

  • Trocken: spannt, schuppt leicht, Haare wirken glanzlos
  • Normal: ausgeglichen, fettet nicht schnell nach
  • Fettig: Ansatz fettet schnell nach, Haare liegen platt

Test: Schau dir am zweiten Tag nach dem Waschen deinen Ansatz an.

4Lockenstruktur – von glatt bis kraus

  • Typ 1 – glatt: keine natürlichen Wellen
  • Typ 2 – wellig: sanfte bis deutliche Wellen (2a–2c)
  • Typ 3 – lockig: ausgeprägte Locken bis Korkenzieher (3a–3c)
  • Typ 4 – kraus: sehr enge, dichte Locken (4a–4c)

Tipp: Bestimme deine Lockenstruktur an frisch gewaschenem, luftgetrocknetem Haar – ohne Stylingprodukte und Hitze.

WARUM DAS WICHTIG IST

Je besser du deinen Haartyp kennst, desto gezielter kannst du deine Pflege auswählen – von Shampoo bis Haaröl. Übrigens: Dein Haartyp kann sich mit der Zeit verändern, etwa durch Hormone, Jahreszeiten oder Färben. Es lohnt sich also, ab und zu neu hinzuschauen.

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